XV - martha fine arts edition

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Anlässlich der Ausstellung des Marburger Kunstvereins
im Erwin-Piscator-Haus (20.2. -10.5.2020)

erscheint der Bildband : „Brain Storm“

in der   martha fine arts edition

Hardcover, Fadenbindung, 88 Seiten, 30 x 21 cm,
Euros 30,-  

Die Publikation wurde vom
Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gefördert.

....Back to the roots - (Vorwort von Gudrun Martha Häuser im Buch  "Brain Storm")

"Im Jahre 1986 lud der damalige Vorsitzende des Marburger Kunstvereins, Dr. Tichy, den Neu-Marburger Harald Häuser, zu einer Einzel-Ausstellung im Hessischen Landestheater, Erwin-Piscator Haus, ein.
Zwei Jahre zuvor, im Frühjahr 1984, lernte ich den Künstler (meinen späteren Ehemann) in Karlsruhe kennen, als ich dort eine Freundin traf und mit ihr eine Galerie besuchte, in der Harald Häuser gerade eine Ausstellung hatte. Kurz zuvor war er von einer längeren Reise durch Indien und Nepal zurückgekehrt. Nach einem intensiven Gespräch mit ihm über seine Malerei „verguckte“ ich mich in ihn und seine Bilder. Meine Freundin, damals mit Haralds Künstlerkollegen Ralf Scherrer (jetzt Berlin) befreundet, äußerte Bedenken, da dies kein Umgang für mich sei; denn Häuser sei in Karlsruhe als „wilder” Maler stadt-bekannt.... .
Anfang 1985 zog Harald zu mir nach Marburg, wohl wissend, dass die Stadt keine Tradition hinsichtlich moderner Kunst hatte. Dass Marburg eher zufällig sein Geburtsort war, zu dem es ansonsten aber keinerlei Bezug gab, machte die Sache sogar etwas mysteriös. Und es gab Glücksfälle: Die Sammlerin Hilde Eitel stellte dem Künstler die Räume der ehemaligen Tapetenfabrik als Atelier zur Verfügung. Professor Klotz, der damals noch in Marburg lehrte, kaufte ein Bild, welches er später in die Sammlung des ZKM in Karlsruhe überführte, dessen Gründungsdirektor er war.
Als 1986 Dr. Jürgen Wittstock neuer Direktor des Marburger Kunstmuseums wurde, erwarb er 3 große Gemälde für die Sammlung. 1987 folgte eine Einzelausstellung im Kunstverein, und eine fast zwei Jahrzehnte andauernde Zusammenarbeit mit dem Kunsthändler Hans Hoeppner, der Galerien in Hamburg, Frankfurt, Essen und München führte, begann.
1991 und 1998 zeigte das Marburger Museum seine Bilder in Einzelausstellungen. Schon 1988 konnten wir dort eine Ausstellung der Karlsruher Künstlergruppe “Kriegfried” organisieren. Ebenso im Museum ließen sich eine Einzelausstellung von Wolf Pehlke aus Karlsruhe, des berühmten tunesischen Malers Abderrazak Sahli und später die des Keramikkünstlers Khaled Ben Slimane im Rittersaal des Schlosses (letztere in Zusammenarbeit mit dem Badischen Landesmuseum) realisieren.
Die Vorschläge zu den Ausstellungen der in Süddeutschland sehr arrivierten Bildhauer Armin Göhringer und Werner Pokorny fanden ein offenes Ohr im Kunstverein. Gemeinsam mit dem Kurator Titus Koch (Schloss Randegg) hatten wir 2010 die internationale Ausstellungsreihe „Experimentelle“ in die Marburger Kunsthalle vermittelt und betreut.
Nach den nun 35 Jahren, in denen wir uns - unterbrochen durch lange Aufenthalte im Ausland und an unserem zweiten Standbein am Bodensee - im Marburger Raum bewegen, nahm mein Mann gerne die Einladung des Marburger Kunstvereins zu dieser zweiten Ausstellung im wunderschön neu gestalteten Erwin-Piscator-Haus an. Als Lebenszeichen ... und auch als Dankeschön an Marburg.
Die Zusammenstellung der ausgestellten Bilder erfolgte nach einem gestalterischen Prinzip, d.h. sie wurden konkret für die Architektur der Wandflächen im Erwin-Piscator-Haus aus dem Atelierbestand ausgesucht. Der Titel “Brain Storm”, der aber generell sehr gut das Entstehen der Bilder beschreibt, wurde nachträglich als Überbegriff für diese Ausstellung gewählt. Mit Hilfe ausgesuchter Texte diverser Autoren, die sich mit dem Werk beschäftigten, mag sich der Betrachter außer vom eigenen auch von anderen “Beleuchtungswinkeln” den Bildern nähern."
 
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